OSTRALE Biennale 2019 | zeigt Kunst in der Haftanstalt Dresden

OSTRALE Bienale 2019 | Zeigt Kunst von Rolf Blume

„Die Zusammenarbeit mit der Gedenkstätte Bautzner Straße ist für die OSTRALE eine besondere Herausforderung und hervorragende Möglichkeit, eine Intervention zu schaffen, um Vorhandenes mittels Kunst zu vermitteln, Vergangenheit und Zukunft in Relation zu setzen, einen Zwischenstopp von Realität und Wirklichkeit einzulegen, Kunst als Störer zu verstehen und die Aufmerksamkeit in historischem Rahmen auf hochaktuelle Themen zu lenken.", so Andrea Hilger, die die Ausstellung gemeinsam mit Henry Krause, dem stellvertretenden Vorstandsvorsitzenden des Trägervereins der Gedenkstätte Bautzner Straße, eröffnen wird.

Im ehemaligen Stasi-Untersuchungsgefängnis, im sowjetischen Haftkeller und in der ehemaligen Stasizentrale, jetzt Gedenkstätte Bautzner Straße, installiert das Team der OSTRALE Biennale 13 Positionen zeitgenössischer internationaler Künstler, die die historischen Räume thematisch ergänzen. In unterschiedlichen Ausdrucksformen der zeitgenössischen Kunst, wie Malerei, Skulptur, Fotografie, Druckgrafik, Plastik und Video lädt die Ausstellung den Besucher zur Auseinandersetzung ein.

Installiert werden Werke, wie „Finder" von Rolf Blume, der eine ganz eigene Wahrnehmung von Zuweisung und Indienstnahme vermittelt. Andrea Hilger: „Finder könnten auch Funkantennen sein, Drohnen, Abhörgeräte, futuristische Überwachungsmaschinen. Wenn der „Finder" zwischen den Zellen im großen Haftraum schwebt, wird Zuweisung zur Zwangszuweisung."

In der Gedenkstätte präsentiert die OSTRALE künstlerische Positionen von: Jürgen Höritzsch (DE), Gilbert Brohl (DE), Csaba Fürjesi (HU), Urban Grünfelder (AT), Tobias Köbsch (DE), Alex Lebus (DE), Pierre Portelli (MT), Rolf Blume (DE), Musquiqui Chihying & Gregor Kasper (DE), Dorota Nieznalska (PL), Di Hu (CN), Adnan Softic (RU) und Manfred Graf (DE).

Gedenkstätte Bautzner Straße
Bautzner Straße 112a
01099 Dresden
DVB Haltestelle Angelikastraße
Straßenbahn 11
Bus 74, 261, 305
Geöffnet ab 11. Juni: tägl. von 10 bis 18 Uhr

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