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Produktive Unruhe | robotron-Kantine Dresden

Die Ausstellung „Produktive Unruhe“ widmet sich den gesellschaftlichen und kulturellen Umbrüchen der 1980er Jahre in Dresden. Ausgangspunkt sind die IX. und X. Kunstausstellung der DDR, die als wichtigste Überblicksausstellungen ihrer Zeit die Vielfalt des damaligen Kunstschaffens sichtbar machten. Gleichzeitig richtet die Ausstellung den Blick auf alternative kulturelle Szenen, die zunehmend eigene Wege jenseits staatlicher Vorgaben suchten.

Utopia. Recht auf Hoffnung | Kunstsammlungen Chemnitz

Die Ausstellung Utopia. Recht auf Hoffnung lädt dazu ein, über mögliche Zukunftsmodelle für ein gerechteres und nachhaltigeres Zusammenleben nachzudenken. Ausgehend von den Herausforderungen unserer Zeit zeigen die beteiligten Künstler*innen Ideen, Visionen und Projekte, die neue Perspektiven auf gesellschaftliches Miteinander eröffnen.

Hegenbarth-Stipendium 2025: Martin Bertelmann & Angelina Seibert

Die Dresdner Stiftung Kunst & Kultur der Ostsächsischen Sparkasse Dresden vergibt gemeinsam mit dem Programm „Deutschlandstipendium“ jährlich zwei Projektstipendien an herausragende Meisterschüler*innen der Hochschule für Bildende Künste Dresden. Für 2025/2026 wurden Martin Bertelmann und Angelina Seibert ausgezeichnet. Nach Abschluss ihrer Förderzeit präsentieren sie aktuelle Arbeiten im Projektraum der Städtischen Galerie Dresden.

Open Call | OSTRALE Biennale 2027

Voller Vorfreude blicken wir auf die kommende von OSTRALE veranstaltete 16. Internationale Ausstellung zeitgenössischer Kunst, welche vom 4. Juni bis zum 3. Oktober 2027 in Dresden stattfinden wird.

In Minor Keys | La Biennale di Venezia

Die Biennale di Venezia 2026 zählt zu den bedeutendsten Ereignissen der zeitgenössischen Kunst weltweit. Vom 9. Mai bis zum 22. November 2026 verwandelt sich Venedig erneut in ein internationales Zentrum für Kunst, Architektur und kulturellen Austausch zwischen Künstler*innen, Kurator*innen und Besucher*innen aus aller Welt. Die zentralen Ausstellungsorte sind traditionell die Giardini della Biennale und das Arsenale di Venezia. Dort präsentieren 110 Künstler*innen bzw. Künstler*innen-Kollektive ihre Projekte.

We Make Years Out of Hours | Hamburger Bahnhof

Pünktlich zum Gallery Weekend Berlin 2026 eröffnet die Ausstellung „CHANEL Commission: Lina Lapelytė. We Make Years Out of Hours”. Die Künstlerin Lina Lapelytė verwandelt die historische Halle des Hamburger Bahnhof – Nationalgalerie der Gegenwart in eine wandelbare Landschaft aus 400.000 Holzwürfeln (10 x 10 x 10 cm). Besucher*innen und Performer*innen bauen gemeinsam Strukturen, die sich ständig verändern. Akustisch begleitet wird die Performance durch gesungene Gedichte von 15 internationalen Autor*innen aus dem frühen 20. Jahrhundert bis in die Gegenwart.

ALLES SO SCHÖN BUNT HIER! | Oktogon

Die Hochschule für Bildende Künste Dresden (HfBK Dresden) zeigt im Oktogon die Retrospektive des Dresdner Malers und Grafikers Holger John in der Ausstellung „ALLES SO SCHÖN BUNT HIER!“. Die Ausstellung präsentiert eine umfassende Auswahl von Johns Malereien und Zeichnungen. Sie verbindet einen persönlichen Rückblick mit einer Reflexion über DDR-Erfahrungen und den Blick auf den Westen zur Wendezeit. Gezeigt werden u. a. abstrakte und figurative Serien, Kinderzeichnungen, Keramiken (mit Hedwig Bollhagen) sowie historische Fotografien und Werke aus seinem künstlerischen Umfeld.

Zentrale Themen sind Umbruch, Öffnung und Ost-West-Erfahrung. Johns Arbeiten spiegeln zudem seine Studienzeit in Dresden und prägende Begegnungen mit anderen Künstler*innen.

Knoten der Zeit | Galerie für Zeitgenössische Kunst Leipzig

Die Ausstellung Knoten der Zeit versammelt Werke von drei Künstler*innen aus dem Kosovo, Bosnien und Herzegowina sowie der Ukraine/Schweiz. In ihren Arbeiten setzen sie sich mit kulturellen Prägungen auseinander wie zum Beispiel mit religiösen Traditionen oder den Städten ihrer Kindheit. Erinnerungen und persönliche Erfahrungen verweben sie zu neuen Erzählungen über Themen wie queere Identität und Familienbeziehungen. Die Künstler*innen nutzen unterschiedliche Medien, darunter Textilien, Installation und Performance.

Bilderkosmos #3 | Museum der bildenden Künste Leipzig

Bilderkosmos #3 ist eine medienübergreifende Ausstellung für moderne und zeitgenössische Kunst. Im dreimonatigen Wechsel werden Grafik und Fotografie integriert.

Im Angesicht des Krieges | Kommunale Galerie Berlin

Die ukrainische Künstlerin Iryna Vorona (*1987) dokumentiert in ihren Zeichnungen die Auswirkungen des russischen völkerrechtswidrigen Angriffskrieges auf die Zivilbevölkerung von Kyjiw. Mit Kohle auf Papier entstehen mittels feiner Linien und expressiver Striche eindringliche Porträts, die insbesondere Kinder, Frauen und ältere Menschen zeigen. Die Arbeiten verdichten sich zu einem visuellen Zeugnis der Kriegsfolgen. Ausgehend von persönlichen Erfahrungen thematisiert Vorona zudem erzwungene Migration und die Herausforderung, sich in neuen Lebensumfeldern zurechtzufinden. Ihre Werke verbinden individuelle Schicksale mit Motiven von Solidarität, Widerstandskraft und der Hoffnung auf Frieden.