Aktuelles

Mahlzeit! Serving Gender | Museum Gunzenhauser

Wie eng Essen mit gesellschaftlichen Machtverhältnissen, Geschlechterbildern und kulturellen Normen verknüpft ist, untersucht das Museum Gunzenhauser im zweiten Teil seiner Ausstellungsreihe „Mahlzeit!“. Unter dem Titel „Serving Gender“ rückt die Ausstellung die Beziehung zwischen Ernährung und weiblichen Rollenbildern aus feministischer Perspektive in den Mittelpunkt. Nachdem der Auftakt „Feinkunsthalle“ die Kultur- und Konsumgeschichte von Lebensmitteln in der Kunst beleuchtete, richtet sich der Fokus nun auf die sozialen und politischen Dimensionen des Essens.

Rencontres d’Arles | Fotografiefestival in Südfrankreich

Die 57. Ausgabe der Rencontres d’Arles versteht Fotografie als Medium, das Komplexität sichtbar macht und neue Perspektiven auf Geschichte, Erinnerung, Identität und Gegenwart eröffnet. Statt die Realität zu vereinfachen, zeigt sie deren Vielschichtigkeit und schafft Raum für Schönheit, Verbundenheit und Freiheit.

Kunstfestival Begehungen | Schauspielhaus Chemnitz

Noch bis zum Sonntag, den 5. Juli findet in Chemnitz das jährliche Kunstfestival Begehungen statt. Seit seiner Gründung im Jahr 2003 erschließt das Kunstfestival außergewöhnliche Orte in Chemnitz neu. Leerstehende Gebäude, verlassene Industrieanlagen oder aufgegebene öffentliche Einrichtungen werden dabei zu temporären Ausstellungsräumen, in denen zeitgenössische Kunst auf die Geschichte und Bedeutung des jeweiligen Ortes trifft. Dieses Jahr findet das Festival im ehemaligen Chemnitzer Schauspielhaus statt. Das Gebäude kann seit 2022 aufgrund erheblicher baulicher Mängel nicht mehr als Theater genutzt werden.

OUT OF OSTRALE | Smetana Kunstfestival Litomyšl

Als Teil des Smetana Kunstfestivals Litomyšl 2026 präsentiert die Städtische Galerie Litomyšl mit „OUT OF OSTRALE“ eine Auswahl internationaler Werke der Dresdner Biennale für zeitgenössische Kunst. Im historischen Roten Turm versammeln sich unterschiedliche künstlerische Ausdrucksformen. Malerei, Fotografie, Video, Installation und performative Ansätze eröffnen Perspektiven auf Themen wie Zeit und Erinnerung, Kindheit und Mutterschaft, Identität und Entfremdung sowie auf ökologische und gesellschaftliche Herausforderungen der Gegenwart.

Produktive Unruhe | robotron-Kantine Dresden

Die Ausstellung „Produktive Unruhe“ widmet sich den gesellschaftlichen und kulturellen Umbrüchen der 1980er Jahre in Dresden. Ausgangspunkt sind die IX. und X. Kunstausstellung der DDR, die als wichtigste Überblicksausstellungen ihrer Zeit die Vielfalt des damaligen Kunstschaffens sichtbar machten. Gleichzeitig richtet die Ausstellung den Blick auf alternative kulturelle Szenen, die zunehmend eigene Wege jenseits staatlicher Vorgaben suchten.

Utopia. Recht auf Hoffnung | Kunstsammlungen Chemnitz

Die Ausstellung Utopia. Recht auf Hoffnung lädt dazu ein, über mögliche Zukunftsmodelle für ein gerechteres und nachhaltigeres Zusammenleben nachzudenken. Ausgehend von den Herausforderungen unserer Zeit zeigen die beteiligten Künstler*innen Ideen, Visionen und Projekte, die neue Perspektiven auf gesellschaftliches Miteinander eröffnen.

Hegenbarth-Stipendium 2025: Martin Bertelmann & Angelina Seibert

Die Dresdner Stiftung Kunst & Kultur der Ostsächsischen Sparkasse Dresden vergibt gemeinsam mit dem Programm „Deutschlandstipendium“ jährlich zwei Projektstipendien an herausragende Meisterschüler*innen der Hochschule für Bildende Künste Dresden. Für 2025/2026 wurden Martin Bertelmann und Angelina Seibert ausgezeichnet. Nach Abschluss ihrer Förderzeit präsentieren sie aktuelle Arbeiten im Projektraum der Städtischen Galerie Dresden.

Open Call | OSTRALE Biennale 2027

Voller Vorfreude blicken wir auf die kommende von OSTRALE veranstaltete 16. Internationale Ausstellung zeitgenössischer Kunst, welche vom 4. Juni bis zum 3. Oktober 2027 in Dresden stattfinden wird.

In Minor Keys | La Biennale di Venezia

Die Biennale di Venezia 2026 zählt zu den bedeutendsten Ereignissen der zeitgenössischen Kunst weltweit. Vom 9. Mai bis zum 22. November 2026 verwandelt sich Venedig erneut in ein internationales Zentrum für Kunst, Architektur und kulturellen Austausch zwischen Künstler*innen, Kurator*innen und Besucher*innen aus aller Welt. Die zentralen Ausstellungsorte sind traditionell die Giardini della Biennale und das Arsenale di Venezia. Dort präsentieren 110 Künstler*innen bzw. Künstler*innen-Kollektive ihre Projekte.

We Make Years Out of Hours | Hamburger Bahnhof

Pünktlich zum Gallery Weekend Berlin 2026 eröffnet die Ausstellung „CHANEL Commission: Lina Lapelytė. We Make Years Out of Hours”. Die Künstlerin Lina Lapelytė verwandelt die historische Halle des Hamburger Bahnhof – Nationalgalerie der Gegenwart in eine wandelbare Landschaft aus 400.000 Holzwürfeln (10 x 10 x 10 cm). Besucher*innen und Performer*innen bauen gemeinsam Strukturen, die sich ständig verändern. Akustisch begleitet wird die Performance durch gesungene Gedichte von 15 internationalen Autor*innen aus dem frühen 20. Jahrhundert bis in die Gegenwart.