Aktuelles

We Make Years Out of Hours | Hamburger Bahnhof

Pünktlich zum Gallery Weekend Berlin 2026 eröffnet die Ausstellung „CHANEL Commission: Lina Lapelytė. We Make Years Out of Hours”. Die Künstlerin Lina Lapelytė verwandelt die historische Halle des Hamburger Bahnhof – Nationalgalerie der Gegenwart in eine wandelbare Landschaft aus 400.000 Holzwürfeln (10 x 10 x 10 cm). Besucher*innen und Performer*innen bauen gemeinsam Strukturen, die sich ständig verändern. Akustisch begleitet wird die Performance durch gesungene Gedichte von 15 internationalen Autor*innen aus dem frühen 20. Jahrhundert bis in die Gegenwart.

ALLES SO SCHÖN BUNT HIER! | Oktogon

Die Hochschule für Bildende Künste Dresden (HfBK Dresden) zeigt im Oktogon die Retrospektive des Dresdner Malers und Grafikers Holger John in der Ausstellung „ALLES SO SCHÖN BUNT HIER!“. Die Ausstellung präsentiert eine umfassende Auswahl von Johns Malereien und Zeichnungen. Sie verbindet einen persönlichen Rückblick mit einer Reflexion über DDR-Erfahrungen und den Blick auf den Westen zur Wendezeit. Gezeigt werden u. a. abstrakte und figurative Serien, Kinderzeichnungen, Keramiken (mit Hedwig Bollhagen) sowie historische Fotografien und Werke aus seinem künstlerischen Umfeld.

Zentrale Themen sind Umbruch, Öffnung und Ost-West-Erfahrung. Johns Arbeiten spiegeln zudem seine Studienzeit in Dresden und prägende Begegnungen mit anderen Künstler*innen.

Knoten der Zeit | Galerie für Zeitgenössische Kunst Leipzig

Die Ausstellung Knoten der Zeit versammelt Werke von drei Künstler*innen aus dem Kosovo, Bosnien und Herzegowina sowie der Ukraine/Schweiz. In ihren Arbeiten setzen sie sich mit kulturellen Prägungen auseinander wie zum Beispiel mit religiösen Traditionen oder den Städten ihrer Kindheit. Erinnerungen und persönliche Erfahrungen verweben sie zu neuen Erzählungen über Themen wie queere Identität und Familienbeziehungen. Die Künstler*innen nutzen unterschiedliche Medien, darunter Textilien, Installation und Performance.

Bilderkosmos #3 | Museum der bildenden Künste Leipzig

Bilderkosmos #3 ist eine medienübergreifende Ausstellung für moderne und zeitgenössische Kunst. Im dreimonatigen Wechsel werden Grafik und Fotografie integriert.

Im Angesicht des Krieges | Kommunale Galerie Berlin

Die ukrainische Künstlerin Iryna Vorona (*1987) dokumentiert in ihren Zeichnungen die Auswirkungen des russischen völkerrechtswidrigen Angriffskrieges auf die Zivilbevölkerung von Kyjiw. Mit Kohle auf Papier entstehen mittels feiner Linien und expressiver Striche eindringliche Porträts, die insbesondere Kinder, Frauen und ältere Menschen zeigen. Die Arbeiten verdichten sich zu einem visuellen Zeugnis der Kriegsfolgen. Ausgehend von persönlichen Erfahrungen thematisiert Vorona zudem erzwungene Migration und die Herausforderung, sich in neuen Lebensumfeldern zurechtzufinden. Ihre Werke verbinden individuelle Schicksale mit Motiven von Solidarität, Widerstandskraft und der Hoffnung auf Frieden.

AKZENT Mind the Gap! Robert Vanis | Kupferstich-Kabinett

In seiner Ausstellung im Kupferstich-Kabinett greift der Künstler-Fotograf Robert Vanis nostalgische Elemente der analogen Fotografie wie rot beleuchtete Dunkelkammern, Fotopapiere und ihre Verpackungen auf und setzt sie neu in Szene. Zu sehen sind zudem manipulierte Bilder, die täuschend echt wirken, sowie Fotografien, die unsere Wahrnehmung von Realität irritieren.

Robotron. Arbeiterklasse und Intelligenz | Hartware MedienKunstVerein

Das VEB Kombinat Robotron war der bedeutendste Computerhersteller der DDR. Der Name „Robotron” setzt sich aus den Worten „Roboter” und „Elektron” zusammen und stand in der DDR für den technologischen Fortschritt. Doch neben technologischen Aufbrüchen und gesellschaftlichen Hoffnungen lassen sich an seiner Geschichte auch politische und wirtschaftliche Widersprüche ablesen, die letztlich zum Scheitern der DDR beitrugen.

Abschlussausstellung der Meisterschüler*innen der HfBK Dresden

Die 24 Meisterschüler*innen präsentieren in ihren Abschlussarbeiten ihre Arbeitsweisen und Themen, die sie beschäftigen. Klassische Techniken werden erprobt, hinterfragt und mit neuen Ansätzen kombiniert. Grenzen von Medien und Materialien werden ebenso ausgelotet wie das Zusammenspiel von Handwerk und digitalen Verfahren. Persönliche Erfahrungen treffen auf poetische oder erzählerische Momente. Von der klassischen Malerei über Installation und Film bis hin zu experimentellen Formaten eröffnet die Ausstellung vielfältige, zeitgenössische Perspektiven auf die Welt.

The Mystery of Banksy | Erlwein Capitol​

Banksy ist das Pseudonym eines britischen Streetart-Künstlers, dessen Identität bis heute unbekannt ist. Berühmt wurde er durch politisch und gesellschaftskritische Schablonengraffitis, zunächst in Bristol und London, später weltweit. Seine Arbeiten thematisieren unter anderem Krieg, Konsum, Macht, Ungleichheit und den Kunstmarkt selbst.

AURUM VANITAS | Städtische Galerie Dresden

Seit 2023 widmet sich Christian Manss der Frage, wie Malerei Landschaft erfahrbar macht. Seine Bilder entstehen frei, ohne Vorlagen; die scheinbaren Landschaften sind Erfindungen, die aus Farbflächen, Brüchen und Bewegungen hervorgehen. Manss arbeitet in durchscheinenden Schichtungen und nutzt das gezielte Auswaschen von Farbe als formenden Eingriff: Wasser löscht nicht, sondern öffnet neue Bildräume, in denen Aufbau und Erosion miteinander ringen.